House of Change Festival 2026

RE-

Repetition

Rebellion

Revolution

In einer Zeit von Slopification, Decision Fatigue und wirtschaftlichem Druck hinterfragt die 7. Ausgabe des House of Change Festivals das Paradox der Wiederholung als Lösung und Problem unserer Zeit.

 

PROGRAM

Creative Talks, Experience & Networking

Tickets

Network

Women* in Arts & creative Industries

By invitation only

Speakers

Charlotte Axelsson, Digital Learning Expert & Researcher

Charlotte Axelsson leitet das Zentrum Digital Learning an der PH Zürich und hat bis 2024 den Bereich E-Learning der ZHdK geleitet.

Mit ihrem interdisziplinären Hintergrund aus Kommunikationsdesign und Pädagogik verfolgt sie eine visionäre Perspektive: Für sie ist digitales Lernen weit mehr als der Einsatz moderner Tools – es ist ein lebendiger, agiler Prozess, der Kreativität und Neugierde aktiviert.

In ihrer Forschung an der Universität Zürich widmet sie sich ästhetischen Fragestellungen und Gestaltungsprinzipien in der Lerntechnologie, mit dem Ziel, technologiegestützte, menschzentrierte Bildungskonzepte zu entwickeln, die die Lernerfahrung bereichern.

Sue Ariza, C

ultural Strategist, Filmmaker & Writer

Sue Ariza ist Kulturstrategin und Kommunikationsexpertin sowie Filmemacherin und Autorin.

Sie arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Kultur und kreiert und kuratiert Geschichten, Räume und Narrative, um neue Perspektiven für unsere kollektive Zukunft zu eröffnen.

Dabei setzt sie ihren Fokus auf soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde.

Hülya Solakaç, Fashion Designer & Creative Director

Hülya Solakaç ist eine multidisziplinäre Kreative aus Zürich mit türkischen Wurzeln und über 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen Modedesign, Creative Direction und Brand Storytelling. Sie arbeitete sowohl für globale Marken als auch für unabhängige Studios in Europa und entwickelte sich dabei von Designrollen hin zur Leitung kreativer Teams und zur Gestaltung von Kollektionen.

Für Hülya Solakaç ist Mode mehr als Ästhetik. Sie versteht sie als soziale Geschichte in Bewegung. In einer Welt ständiger Zirkulation und endlosen Contents glaubt sie an Entschleunigung, an Klarheit und an Design, das dem Lärm widersteht.

Ihr türkisches Erbe prägt ihre Arbeit leise, aber kraftvoll: emotional, vielschichtig und rhythmisch. Eine kulturelle Perspektive, die sowohl ihren Prozess als auch ihre Arbeitsweise beeinflusst.

Die enge Verbindung zur Kultur, vom Studio bis ins Nachtleben, hält sie nah am Puls der Zeit und prägt ihre kreative Praxis.

Im Zentrum ihrer Arbeit steht der Wunsch, Bewegungen zu schaffen, die auf positiver Energie, authentischer Zusammenarbeit und Raum für Entwicklung beruhen.

Hosts

Marisa Burn, Co-Founder HoC, Transformation Expert & Artist

Marisa Burn begleitet mit dem House of Change Transformationsprozesse in Arbeitskultur, Bildung und Gesellschaft. Ihr Ansatz verbindet künstlerisches Denken mit systemischen Perspektiven und begreift Design als gesellschaftliche Verantwortung. Parallel dazu ist sie als Co-Leiterin des Bereichs Digital Learning Cultures an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) tätig.

Seit 2006 prägte sie als Initiantin unterschiedlichster Unternehmen und Projekte die Schweizer Kreativszene: Mit dem Studio Burninglights sowie dem ersten Schweizer Onlinemagazin und Blog HOPEHOPE schuf sie Plattformen an der Schnittstelle von Design, Digitalität und kulturellen Trends. Als transdisziplinäre Künstlerin umfasst ihr Schaffen zudem Musik, Performance und Malerei.

Ihr Engagement für ein bewusstes Miteinander spiegelt sich in Initiativen wie dem Peace Club oder der Fachgruppe ADA-Aktionsgruppe für digitale Achtsamkeit wider. Ihre künstlerischen Projekte wurden mehrfach ausgezeichnet und gefördert.

Raphaela Pichler, Co-Founder HoC, Artist & Transformation Expert

Raphaela Pichler arbeitet als transdisziplinäre Künstlerin und Fotografin an der Schnittstelle von kommerzieller Bildproduktion, künstlerischer Forschung und technologischer Innovation. Neben ihrer Tätigkeit im House of Change fokussiert sie sich auf die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf unsere Bildkultur und das kollektive Selbstverständnis.

Ihren Master in Digital Ideation (HSLU) schloss sie mit der preisgekrönten Arbeit „Reinventing the Self“ ab, in der sie die Identitätsbildung in synthetischen Bildwelten untersuchte. Für diesen mutigen Ansatz wurde sie mit dem HSLU MAD Design Award in der Kategorie „Risk Taker“ ausgezeichnet.

Bereits seit 2004 entwickelt die ausgebildete Fotografin visuelle Konzepte und Kampagnen für namhafte Kunden wie BOSS, Samsung oder Swisscom. Ihre Arbeiten, darunter die von der Swiss Photo Academy nominierte Serie „Currency“, zeichnen sich durch eine besondere atmosphärische Sensibilität aus. Dabei hinterfragt sie stets die Grenzen zwischen Wahrheit, Originalität und Inszenierung im digitalen Raum.

 

This Year’s Theme

RE- Repetition, Rebellion, Revolution

Wir beleuchten in der 7. Ausgabe des Festivals die verschiedenen Arten von Repetition wie Zitierungen, Interpretationen, Kopien und datenbasierte Wahrscheinlichkeitsmuster und deren Auswirkungen auf die Gestaltung unserer digital geprägten Welt.

Während in der Modebranche die Wiederverwendung und Neuinterpretation vorhandener Ressourcen als Akt der Rebellion gilt, führt die synthetische Reproduktion durch KI zu stereotypen, datenbasierten Mustern und stellt eine wesentliche Herausforderung für Vielfalt und Kreativität dar.

Dieses Spannungsfeld diskutieren wir mit unseren Talk-Gästen und laden Dich ein, durch unterschiedliche Perspektiven neue Fragen zu finden und aktuelle Herausforderungen neu zu betrachten.

 

The Choir

Als Hommage an den gewaltfreien Widerstand nutzt die kooperative Installation “The Choir” das Motiv des Chores als Symbol für kollektives Aufbegehren. Indem sich einzelne Stimmen zu einem kraftvollen “Wir” verbinden, werden bestehende Machtverhältnisse hinterfragt und verschoben

Als Teil des House of Change Festivals übersetzt die Installation die Themen Repetition, Rebellion, Revolution in eine physische Form. Unter der Initiative des Kollektivs House of Change entsteht ein gemeinschaftliches Werk, getragen von Kunst- und Designschaffenden, visionären Geistern und Changemakern.

Die versammelten Flaggen bilden ein offenes Feld von Haltungen: Sie zeigen Risse im Bestehenden, tragen Rebellion und Vision in sich und formulieren Ideen dessen, was noch werden kann. The Choir ist ein kollektiver Ausdruck und eine Einladung zur Reflexion:

Wenn die alte Ordnung endet, wer oder was erhebt sich an ihrer Stelle?

Beitragende: 

Gigi Burn | Grit Wolany | FERUS Collective | Hanya Leo | Jenny & Simon Burgunder | Juliette Chrétien | Kim Pham | LAIN | Marie-Christine Gerber | Marisa Burn | Pascale Wiedemann | Raphaela Pichler | Simone Züger | Sue Ariza | W—E studio: Piera Wolf & Claudine Eriksson, with Janina Katumbwe | Yael Anders

 

Who it’s for

Das Festival ist ein Tag für Menschen, die in Zeiten von Komplexität nicht resignieren, sondern gestalten wollen und richtet sich an alle, die sich für kreative Transformation interessieren, unabhängig davon, ob sie weiblich oder männlich gelesen werden.

Auch wenn das Panel bewusst ausschliesslich mit Frauen* besetzt ist, ist das Publikum ausdrücklich vielfältig gedacht und offen für alle, die sich auf Inspiration, Begegnung und neue Perspektiven auf Veränderung einlassen möchten.

 

Festival Glossar

  • Slopification

Slopification bezeichnet die zunehmende „Verbrei­ung“ des Internets mit inhaltsarmen, massenhaft generierten KI-Inhalten – gewissermaßen die „Ver­schlammung“ der Informationslandschaft durch AI-Slop. Gemeint sind Texte, Bilder oder Videos, die zwar formal korrekt und oft ästhetisch ansprechend sind, aber wenig Substanz, Originalität oder Verantwortlichkeit aufweisen und vor allem für Reichweite, Klicks und Algorithmus-Optimierung produziert werden.


  • Decision Fatigue

Decision Fatigue (auf Deutsch meist Entscheidungsmüdigkeit) bezeichnet ein psychologisches Phänomen, bei dem die Qualität unserer Entscheidungen nachlässt, wenn wir zuvor sehr viele oder sehr anstrengende Entscheidungen treffen mussten. Typische Folgen sind, dass wir Entscheidungsprozesse vermeiden, Entscheidungen hinauszögern oder impulsiver und weniger überlegt handeln – etwa durch Schnellschüsse, Bauchentscheidungen oder gar keine Entscheidung mehr.

  • Synthetische Produktion

Synthetische Produktion von Inhalten bedeutet, dass Content künstlich, meist automatisiert (z.B. mit KI), aus Daten und Bausteinen generiert wird – statt aus konkreten, individuellen Erfahrungen oder originärer Recherche. 

 

This festival is made possible thanks to our partners.

This was House of Change Festival 2026!

 

The Choir

The Choir ist eine kooperative Installation, die den Chor als kollektive, gewaltfreie Form des Aufbegehrens versteht. Stimmen, die sich verbinden, werden zu einem gemeinsamen Körper, hörbar, sichtbar, wirksam. Nicht als Gegengewalt, sondern als Präsenz: ein vielstimmiges „Wir“, das bestehende Machtverhältnisse hinterfragt und verschiebt.

Als Teil des House of Change Festivals übersetzt die Arbeit die inhaltlichen Stränge von Repetition, Rebellion, Revolution in eine physische Form. Sie greift Zyklen auf, die sich wiederholen, bis sie gebrochen werden, und fragt zugleich, was entsteht, wenn sich diese Wiederholung verändert.

Unter der Initiative des Kollektivs House of Change, Marisa Burn und Raphaela Pichler, entsteht ein gemeinschaftliches Werk, das von Kunst- und Designschaffenden, visionären Geistern und Changemakern getragen wird.

Die Installation versteht sich als offenes Monument für Transformation: als sichtbares Zeichen dafür, dass eine alte Ordnung ins Wanken geraten ist und Raum entsteht für neue Formen von Macht und Miteinander.

Die versammelten Flaggen bilden dabei kein geschlossenes Bild, sondern ein Feld von Haltungen. Sie zeigen Risse im Bestehenden, machen Erschöpfung sichtbar und formulieren zugleich Wünsche und Möglichkeiten.

Jede Flagge trägt ihre eigene Form von Rebellion und Vision in sich, als Erkennungszeichen, als Bruchlinie, als Idee dessen, was noch werden kann.

The Choir ist damit weniger ein abgeschlossenes Werk als eine kollektiver Ausdruck, eine Einladung zur Reflexion und Diskussion:

Wenn die alte Ordnung endet, wer oder was erhebt sich an ihrer Stelle?

Beitragende: 

Gigi Burn | Grit Wolany | FERUS Collective | Hanya Leo | Jenny & Simon Burgunder | Juliette Chrétien | Kim Pham | LAIN | Marie-Christine Gerber | Marisa Burn | Pascale Wiedemann | Raphaela Pichler | Simone Züger | Sue Ariza | W—E studio: Piera Wolf & Claudine Eriksson, with Janina Katumbwe | Yael Anders

Gigi Burn - Rivals United

Grit Wolany - In Flux

Nichts in der Welt ist wirklich fix, alles befindet sich in ständigem Wandel und Transformation. Gemacht ursprünglich 2023, Screenshots vom Diffusionsprozess von KI.

FERUS Collective - Resonance

Hanya Leo -  Redthread

Jenny & Simon Burgunder - Ohne Titel

Juliette Chrétien - Metamorph

Geboren tief im Erdmantel, in der ozeanischen Kruste der Erde, tragen die Serpentinite die Spuren einer Reise, die die Erdgeschichte geprägt hat. Entstanden vor Millionen von Jahren verkörpern sie die Geschichte geologischer Bewegungen. Als Vertreter*innen der metamorphen Gesteine erzählen sie von Hitze, Druck und tektonischen Kräften. Ihre Farben – ein vielschichtiges Spiel aus Algengrün, Schwarz, mystischem Violett und Blau oder pastellenen Türkisvariationen – spiegeln sowohl ihre Herkunft als auch die Kräfte wider, die sie geformt haben. Eindrucksvoll und zugleich fragil, fanden sie ihren Weg an die Oberfläche, wie am Piz Nair in Scuol, wo sie auf fast 3000 Metern Höhe an die Oberfläche traten.

Mit ihrer Präsenz fordern sie Hierarchien heraus und laden dazu ein, die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten – aus der Tiefe, aus den Fundamenten, aus den unteren Erdschichten.

Ihr Charakter ist ambivalent: robust und zerbrechlich, alt und doch immer wieder neu. Sie inspirieren künstlerische Auseinandersetzungen und eröffnen Räume für Bewegung und Begegnung. Serpentinite sind mehr als Stein – sie sind Zeitreisende, Zeug*innen, stille Performer*innen der Erde.

Kim Pham - Nothing

LAIN - Flag of humans

Die Idee der Flag of Humans war, ein verbindendes Symbol für die gesamte Menschheit zu schaffen – statt Abgrenzungen in Territorien zu markieren. Ihre Form – eine Flamme – spielt auf das Feuer an, das Fluch und Segen zugleich ist: Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das Feuer als Werkzeug einsetzt und damit seine Dominanz über andere Arten begründet hat. Gleichzeitig ist die Nutzung des Feuers einer der zentralen Faktoren für die aktuellen Probleme der Welt: Ohne Feuer gäbe es keine fossilen Brennstoffe, keine Klimaerwärmung.

Marie-Christine Gerber - Sunset before change

Marisa Burn - Flowerfield / White Flag

Flowerfield steht als Sinnbild für eine filigranee, vielschichtige Gesellschaft, welche sensibel auf Veränderungen reagiert. Die Arbeit verweist auf natürliche Zyklen des Blühens und Verwelkens und öffnet gleichzeitig einen Raum für Fragen nach Andersheit und Gleichheit, Individuum und Kollektiv.

Flowerfield beschreibt eine Gesellschaft, die das Einzelne respektiert und ehrt, zugleich aber erkennt, dass erst in der Zusammenführung der Verschiedenheit ein Ganzes sichtbar wird. Die Schönheit entsteht im Gemeinsamen, in der Begegnung, im Nebeneinander und Miteinander.

Material: Acryl auf recycelter Malerplane, Holz

Mit der White Flag ergibt sich eine frauenfeindliche, rassistische und habgierige  Welt einer neuen Ordnung der Liebe, Freiheit, Wahrheit und Respekt.

Als Symbol der Demut gegenüber dem Leben markiert sie den Moment des Erkennens, den Einschnitt, an dem klar wird, dass der Kampf um Macht, Egoismus und patriarchale Dominanz verloren ist.

Die White Flag verkörpert die Einsicht, dass der Zyklus von Unterdrückung endet und Raum entsteht für eine neue Haltung, die Gleichwertigkeit, Frieden und menschliche Würde trägt.

Material: Gewaschene Leinwand und Holz

Pascale Wiedemann - Symbol ohne Wirklichkeit

Raphaela Pichler - Maforyn

Maforyn steht als Garantin der Weltbalance, und wer sie repräsentiert, begegnet allem Leben mit Demut und stellt sich in den Dienst ihrer kosmischen Weisheit.

Geboren aus der Verbindung von Drache und Hündin, vereint sie die Kräfte beider Wesen und macht ihre Gleichzeitigkeit sichtbar. Der Drache symbolisiert eine Ordnung, die nicht menschlich, sondern kosmisch begründet ist. Er ist Symbol der Gegengewalt und Rebellion, der Stärke, Standhaftigkeit und Unbezähmbarkeit. Die Hündin ist der Inbegriff purer Liebe, Freude und Neugier. Maforyn verkörpert Macht und Freiheit, Ordnung und Chaos.

Simone Züger - TO BE SOFT IS TO BE STRONG.

In einer Welt, die oft Härte belohnt, ist Sanftheit ein Akt der Rebellion. Softness steht für Offenheit, Sensibilität, Anpassungsfähigkeit. Sie öffnet Räume für andere Formen von Stärke – solche, die auf Empathie, Fürsorge und Verbundenheit beruhen. TO BE SOFT IS TO BE STRONG wird so zu einer Haltung, die nicht zerstört, sondern transformiert. Weich zu sein bedeutet bewusst auf Härte zu verzichten und dennoch standhaft zu bleiben. Es ist die Stärke, verletzlich zu sein, zuzuhören, sich zu verbinden – und genau darin Widerstand zu leisten. Sie schreit nicht, aber sie trägt. Sie drängt nicht, aber sie bewegt. Stärke kann leise sein. Und gerade darin liegt ihre grösste Kraft.

Sue Ariza - A  collective prayer

W—E studio: Piera Wolf and Claudine Eriksson, with Janina Katumbwe- Oneness

In an era of acceleration, fragmentation, and societal uncertainty, House of Change #7 provides a rare space and time for artistic and intellectual processes—a resource we consciously granted ourselves in this format.

In a time when promises behind many flags no longer feel aligned with the principles they claim to represent, we wanted to contribute a flag that is interconnected and «transparent»; partially visually and symbolically. A flag that provides foresight and empowerment, it embraces openness for all.

More than ever, coming together and being part of a community feels essential. Being part of mother nature feels essential. Everything is interconnected, striving to carve a path for the next seven generations. The temptation to lose ourselves in the endless flow of input has never been stronger. The constant content streams make it easy to drift apart, to disconnect from the people and spaces around us. We are drowning in information while starving for connection!

This flag is intended to offer a small pause, momentum of breathing to slow down, reflect, and warrior up. A flag that stands for resilience. Different patches are united, while each one of them carries its own history, texture, and identity. Placed next to one another, they remain distinct, yet together they form oneness. The flag embraces plurality while acknowledging that unity does not require sameness, that a collective can be built from many fragments whose roots remain visible, pure, and real.

A reminder that transparency, openness, and community are things we continuously create together.

(all textiles and nature materials used are from deadstock)

Yael Anders - Soft Fluoro

Soft Fluoro operiert als Signalfläche, ein Zustand erhöhter Sichtbarkeit in permanenter Bewegung. Das Material oszilliert zwischen Spannung und Leichtigkeit, eingeschrieben in eine Dynamik des In-Bewegung-Seins. Fragmente früherer Funktion transformieren sich zu neuen Bewegungen, zu einer Sprache aus Luft und Material.

Ein System im Wandel, in dem Sichtbarkeit selbst zum Antrieb für Transformation wird.

See you in 2027!